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1. Spieltag: Kickers
Offenbach - 1.FC Saarbrücken ( Freitag 23. Juli)
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Heute
war es also so weit, die Dritte Liga
wurde angepfiffen, und die Kickers
holten als Favorit in diesem Spiel und
Mitfavorit um den Aufstieg den ersten
Dreier.
Die Kickers mit
einer Art B-Elf von Beginn an dominant,
gleich nach zwei Spielminuten die erste
Torchance. Danach plätscherte das Spiel
immer mehr dahin, Saarbrücken um eine
stabile Defensive bemüht, ohne eigenen
Drang nach vorne. Außerdem verhinderte
das kleinliche Gepfeife von Schiri
Gagelmann jeglichen Spielfluss.
Nach einer knappen
halben Stunde der klar verdiente
Führungstreffer für die Kickers, der
allerdings als Eigentor für Saarbrückens
Kapitän Mann gewertet wurde; Steffen
Haas hielt einfach im Sechzehner mal
drauf und traf besagten Mann.
Am gefährlichsten
wurde der OFC immer wieder über die
linke Angriffsseite durch Berger, aber
auch Damahou in der Zentrale konnte
überzeugen. Auch der Huber-Ersatz
Christian Telch hielt seine rechte
Abwehrseite souverän sauber.
Im Angriff immer
wieder gesucht wurde die nominell
einzige Spitze, Sturmtank Olivier
Occean. Dieser wurde immer wieder eng
gedeckt und konnte sich meistens nur
durch vermeintliche Stürmerfouls
durchsetzen. Außer einen schönen
Abschluss an den linken Außenpfosten
nach 35 Minuten eher glücklos.
Ohne größere
Höhepunkte ging es in die Halbzeitpause,
und auch in Hälfte zwei passierte
anfangs nicht viel, der OFC hatte das
Spiel im Griff, Saarbrücken, in der
Vorbereitung übrigens ungeschlagen,
ideenlos.
Nach 60 Minuten
kamen da Costa und Rathgeber, um das
Offensivspiel der Kickers weiter voran
zu treiben. Dann die 73. Minute: Ecke
Elton da Costa, Occean, Tor. Der Sack
war zu, der erste Dreier eingefahren.
Denkste: Nun wurde Saarbrücken doch noch
wach, drängte, die neu formierte Kickers
Defensive ungewohnt unsicher, kaum noch
Entlastung.
Doch das Ergebnis
hielt, 2:0 zum Auftakt gegen den
kompakten Aufsteiger aus Saarbrücken,
Spitzenreiter bis morgen.
Nächsten Samstag
geht’s zum Spitzenspiel nach Sandhausen,
wird sicher nicht einfacher …
Beste Spieler:
Berger, Damahou, Occean
Kickers Offenbach -
1. FC Saarbrücken 2:0 (1:0)
Offenbach: Wulnikowski
- Telch, Kopilas, Stadel,
Teixeira - Damahou - Mesic (62.
Rathgeber), Haas, Feldhahn (62.
da Costa), Berger (82. Mehic) -
Occèan
Saarbrücken:
Hubert - Forkel, Mann, Lerandy,
Schutzbach - Zeitz, Sieger (82.
Fuchs) - Zimmermann, Pisano (64.
Zydko), Weißmann (63. Özbek) -
Grgic
Tore: 1:0 Haas
(29.), 2:0 Occèan (73.)
Gelbe Karten:
Mesic, Rathgeber - Sieger,
Zeitz, Zimmermann, Grgic
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)
Zuschauer:
9.200 |
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2. Spieltag: SV Sandhausen - Kickers Offenbach
(Samstag 31. Juli)
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Zweites
Spiel, zweiter Sieg, zweites 2:0,
zweites Tor von Olivier Occéan.
Ca. 3000 Kickersfans wohnten dem Spiel
beim hochgehandelten SV Sandhausen bei.
Bei sonnigem Wetter um die 30°C
dominierte anfangs die Heimmannschaft,
ohne aber wirklich gefährlich vor den
Offenbacher Kasten zu kommen. In der
Anfangself der Sandhauser David Ulm,
Regis Dorn saß überraschenderweise nach
seiner Verletzung doch schon auf der
Bank und sollte im späteren Spielverlauf
noch eingewechselt werden.
Die Kickers zu Beginn in der Abwehr
nervös, offensiv gefährlich nur durch
Standards. Und genau solch ein Standard
sollte nach 26 Minuten auch die Führung
für die Kickers bringen: Freistoß da
Costa, Kopfball Occéan, Tor. Schon der
zweite Treffer im zweiten Spiel durch
den norwegischen Kanadier. Überhaupt die
Standards: Nach gefühlten 30 Jahren
scheint der OFC tatsächlich, diese als
gefährliches Mittel einsetzen zu können.
Der SVS schien nun geschockt, Offenbach
weiter am Drücker, Mehic und mehrere
Male Occéan hatten das 2:0 auf dem Fuß.
Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die
erste, Sandhausen mehrmals gefährlich in
der Offenbacher Hälfte. Doch dann das
vermeintliche 2:0, welches jedoch zu
Unrecht nicht gegeben wurde: Occéan
staubte eine da Costa-Ecke ab, doch
SVS-Keeper Löhe soll bereits die Hand
auf dem Ball gehabt haben. Ansonsten ein
Spiel ohne große Höhepunkte, Wulnikowski
konnte sich nur selten auszeichnen.
Nach etwas mehr als einer Stunde kam
dann tatsächlich Regis Dorn ins Spiel,
Torschützenkönig der letzten
Drittliga-Saison, und setzte seinen
ersten Kopfball auch gleich mal gegen
die Latte. Hier wäre 'Wulle' wohl
machtlos gewesen. Und auch an der
nächsten Torchance war Dorn maßgeblich
beteiligt, Wulnikowski konnte aber in
höchster Not retten.
Zehn Minuten vor Schluss durfte dann der
beste Spieler auf dem Platz, Occéan, das
Feld verlassen, außerdem kam auch noch
der neueste Neuzugang Lamprecht zum
Einsatz. Und als sich eigentlich jeder
mit dem Ergebnis abgefunden hat, dann
doch noch das 2:0 für den OFC durch
einen Abstauber von Feldhahn, erst vor
wenigen Minuten eingewechselt worden.
Bereits am Dienstag
steht der nächste Gegner auf dem
Bieberer Berg gegenüber; die zweite
Mannschaft vom FC Bayern.
Beste Spieler:
Occéan, da Costa
SV
Sandhausen - Kickers Offenbach
0:2 (0:1)
Sandhausen:
Löhe - Sievers, Schulz,
Pischorn, Benschneider (64.
Fischer) - Danneberg, Schauerte
(64. Dorn) - Pinto (79.
Rohracker), Ulm, Öztürk - Löning
Offenbach:
Wulnikowski - Telch, Kopilas,
Stadel, Teixeira - Mesic, Haas
(79. Feldhahn), da Costa, Berger
(73. Lamprecht), Mehic - Occean
(80. Rathgeber)
Tore: 0:1
Occean (26.), 0:2 Feldhahn (84.)
Gelbe Karten:
Danneberg (2), Pischorn, Schulz
- Kopilas, Haas, Berger, Mehic
Schiedsrichter:
Jochen Drees (Münster)
Zuschauer:
7.500 |
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3. Spieltag: Kickers Offenbach - Bayern München II
(Dienstag, 3.August)
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Das
einzig negative zuerst: Die Kickers sind
nicht mehr ohne Gegentreffer.
Vor über 9000 Zuschauern auf dem
Bieberer Berg begannen die Kickers wie
die Feuerwehr gegen die jüngste
Drittligamannschaft.
Mit exakt der gleichen Aufstellung wie
beim Auswärtssieg in Sandhausen brachte
Marko Kopilas die Kickers bereits in der
13. Spielminute in Führung, schon wieder
nach einem Standard. Auch danach war der
OFC nicht zu stoppen, meistens auf der
rechten Seite wirbelte Mesic, als hätte
er nie auf einer anderen Position
gespielt, da Costa jederzeit anspielbar,
und Occean bei jedem Abschluß
torgefährlich. So war es nur eine Frage
der Zeit, dass Occéan wieder knipst, 30
Minuten hat es diesmal gedauert. Und die
Kickers spielten beherzt so weiter, die
Bayern, bei denen nur Alaba von 'oben'
spielte, waren nicht anwesend.
Die zweite Hälfte begann wie die erste
aufgehört hatte. Keine fünf Minuten
waren gespielt, schon steht es 3:0.
Torschütze? Na Occéan.
Spätestens jetzt war die Partie
entschieden, nun sollte es nur noch um
die Höhe gehen. Das letzte Spiel OFC -
FCB II auf dem Berg im Mai ging ja
bekanntlich 4:1 aus.
Doch dann der überraschende
Anschlusstreffer
durch den kurz zuvor
eingewechselten Deul. Die Kickers danach
nur kurz geschockt, danach gingen die
Festspiele direkt weiter. Weitere
Torchance durch Occean und Kopilas,
eigentlich durfte jetzt jeder Mal auf
den Kasten von Sattelmaier zielen.
Danach wurde munter aus - und
eingewechselt, Matchwinner Occean, Mesic
und da Costa durften sich feiern lassen,
Feldhahn, Rathgeber und Lamprecht
sollten für frischen Wind sorgen.
Der OFC natürlich weiterhin drückend
überlegen, von den kleinen Bayern war
nun garnicht mehr zu sehen. Quasi mit
dem Schlusspfiff stellte Christopher
Lamprecht den alten Dreitore-Vorsprung
wieder her, also Endstand 4:1, wie im
Mai.
Beste Spieler: Alle
Kickers Offenbach - Bayern
München II 4:1 (2:0)
Offenbach:
Wulnikowski - Telch, Kopilas,
Stadel, Texeira - Mehic, Haas,
da Costa (78. Feldhahn), Berger,
Mesic (71. Lamprecht), Occean
(81. Rathgeber)
München:
Sattelmaier - Lewicki, Haas,
Leist, Erb - Mujic (55. Deul),
Alaba, Knasmüller, Jüllich -
Yilmaz - Kurz
Tore: 1:0
Kopilas (13.), 2:0 Occean (32.),
3:0 Occean (48.), 3:1 Deul
(56.), Lamprecht (90.)
Gelbe Karten:
Mesic (2) - Lewicki
Schiedsrichter:
Christian Fischer (Hemer)
Zuschauer:
9.305 |
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4. Spieltag: SV Wehen Wiesbaden - Kickers Offenbach
(Samstag 7. August)
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Heimspiel
in Wiesbaden!
Über 5000 Offenbacher in der
Landeshauptstadt, insgesamt 8000
Zuschauer in der Wellblechhütte in
Wiesbaden.
Beide Mannschaften begannen nervös,
Wiesbaden mit leichtem Übergewicht.
Bester Spieler zu dem Zeitpunkt: Alf
Mintzel.
Der war es auch, der den Führungstreffer
von Menga wunderbar vorbereitete. Kurz
zuvor musste Stadel bereits verletzt
raus, für ihn kam Husterer zum Einsatz.
Wiesbaden begann jetzt schon das
Ergebnis zu verwalten, die Kickers
versuchten zu kombinieren, kamen aber
nur selten gefährlich zum Abschluss.
Kurz vor der Pause musste dann auch
Wiesbadens Kapitän Schönheim verletzt
raus, der Knackpunkt?
Der OFC nach dem
Seitenwechsel wie verwandelt, das
Wellblech muss ordentlich gewackelt
haben in der Halbzeitpause. Eine
Traumkombination über die linke
Angriffseite nutzte Elton da Costa nach
50 Minuten zum verdienten Ausgleich.
Wiesbaden danach wieder aktiver, aber
die Kickers mit eindeutig mehr
Spiel-anteilen. Wieder wurde über die
Außen Mesic und Berger gewirbelt, nur
Zählbares sprang zu diesem Zeitpunkt
nicht heraus. Für Wiesbaden sorgte
einzig Menga für Gefahr.
Rathgeber und
Feldhahn sollten in der Folge nochmal
für frischen Wind sorgen, und wieder
hatte Trainer Wolf dabei ein glückliches
Händchen bewiesen. In der 83.
Spielminute, also genau zehn Minuten
nach seiner Einwechslung, sorgte eben
dieser Rathgeber für das 2:1 Führungstor
und damit für die Entscheidung, Occean
verpasste es danach noch, zu erhöhen,
blieb aber diesmal das erste Mal ohne
eigenen Torerfolg.
Viertes Spiel,
vierter Sieg, die Kickers damit
weiterhin an der Tabellenspitze, die
Überraschungsmannschaft Regensburg
punktgleich und noch ohne Gegentor auf
dem zweiten Platz. Der Jahn wird in zwei
Wochen zu Gast auf dem Bieberer Berg
sein, zuvor kommt es am kommenden
Sonntag im DFB-Pokal zum
Aufeinandertreffer mit dem VfL Bochum.
Beste Spieler: da
Costa, Mesic, Mintzel
SV
Wehen Wiesbaden - Kickers
Offenbach 1:2 (1:0)
Wehen Wiesbaden:
Gurski - Ledgerwood, Barg,
Lanzaat, Schönheim (41. Jordan)
- Benjamin Hübner - Menga,
Boskovic, Bohl (55. Janjic),
Mintzel (81. Sailer) -
Damjanovic
Offenbach:
Wulnikowski - Telch, Kopilas,
Stadel (23. Husterer), Teixeira
- Mehic - Mesic (73. Rathgeber),
Haas (81. Feldhahn), da Costa,
Berger - Occean
Tore: 1:0 Menga
(24.), 1:1 da Costa (50.), 1:2
Rathgeber (83.)
Gelbe Karten:
Mintzel (2) - Occean, Husterer
Schiedsrichter:
Felix Brych (München)
Zuschauer:
8.060 |
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5.Spieltag: Kickers Offenbach - Jahn Regensburg (Samstag,
21.August)
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Und die Show geht weiter!
 Wo
soll das noch enden? Im Spitzenspiel
Erster gegen Zweiter vor knapp 10.000
Zuschauern auf dem Bieberer Berg
schlugen die Kickers auch den Jahn
Regenburg in einer aufreibenden Partie.
Die Kickers legten
los wie die Feuerwehr, kamen bereits in
der sechsten Minute zu einer Großchance,
Mesic scheiterte am Pfosten. Aber auch
der Jahn versteckte sich nicht, hatte
trotz Mumpf genug Mumm und spielte
tapfer nach vorne. Reichlich Torchancen
auf beiden Seiten, ein Topspiel auf
hohem Niveau. Nach einem Abwehrfehler
von Texeira rettete Wulle auf der Linie.
In Hälfte zwei
scheiterte Husterer an der Latte, eine
Viertelstunde vor Spielende dann ein
Pfiff: Handelfmeter für den OFC. Zuerst
fraglich, aber letztlich völlig zu
Recht. Nach einigen Diskussionen durfte
Steffen Haas den Elfer schließlich
ausführen, drin. Der erste Gegentreffer
für den Jahn in dieser Saison. Joker
Rathgeber volleyt den Ball nach
Traumflanke von Berger ins Netz, 2:0,
die Entscheidung. Mit dem Schlusspfiff
noch der Anschlusstreffer für den Jahn,
aber drauf geschissen.
Die Kickers jetzt
mit fünf Siegen in fünf Spielen, 15
Punkte, alleiniger Tabellenführer.
Bester Saisonstart seit 34 Jahren. Jetzt
kommen die Aa(h)lener Festspielwochen,
im Pokal wurde den Kickers zudem die
Kloppo-Elf zugelost. Show must go on!
Kickers Offenbach – SSV Jahn
Regensburg 2:1 (0:0)
Offenbach:
Wulnikowski - Telch, Kopilas,
Husterer, Teixeira - Mehic (84.
Damahou) - Mesic (46.
Rathgeber), Haas, Feldhahn,
Berger (90. Cincotta) - Occean
Regensburg:
Hofmann - Jarosch (81. Erfen),
Selimbegovic, Hörnig, Binder -
Zellner, Schlauderer (84.
Formento) - Haller, Buch (60.
Schmid) - Temur - Stoilov
Tore: 1:0 Haas
(76. HE), 2:0 Rathgeber (88.),
2:1 Formento (90.)
Gelbe Karten:
Wulnikowski, Damahou –
Selimbegovic, Formento
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)
Zuschauer:
9.926 |
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6. Spieltag: Rot Weiss Ahlen - Kickers Offenbach (Samstag,
28.August)
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Das Ende einer wundervollen
Serie!
Nach
fünf Drittligasiegen in Folge gab es heute für die Kickers den ersten
Dämpfer. Gegen den Absteiger aus Ahlen
reichte es nach einer torreichen Partie
nur zu einem Unentschieden.
Das Spiel begann bei Sonnenschein
gewohnt flott auf beiden Seiten, die
Westfalen mit einem leichten Übergewicht
und den besseren Torchancen, die Kickers
allerdings mit dem ersten Tor. Billy
Occean, an dem weiterhin mehrere
Bundesligisten interressiert sein
sollen, netzte nach zwei torlosen
Spielen wieder mal ein. Vorne also
wieder alles beim alten, die Defensive
aber ein ums andere Mal desolat. So
gelang den Ahlenern auch nach einer
knappen halben Stunde der verdiente
Ausgleich und waren auch danach
weiterhin am Drücker.
Aber erneut gingen die Kickers in
Führung, erneut traf Occean, sein
sechster Saisontreffer. Mit der 2:1
Führung ging es dann auch in die
Halbzeitpause.
Es waren keine 90 Sekunden gespielt, der
erneute Ausgleich für die Ahlener durch
Book. Fast an allen Offensivaktionen
aktiv: Ex-OFCler Christian Knappmann.
Treffen sollte er allerdings nicht.
Getroffen haben aber direkt im Anschluss
erneut die Kickers, das dritte Mal die
Führung, diesmal durch Defensivmann
Mehic nach Freistoßflanke Berger. Jetzt
die Kickers näher an der Vorentscheidung
dran. Doch wieder schwamm die
OFC-Hintermannschaft, nicht nur durch
den eintretenden Monsunregen.
Gut fünf Minuten vor Schluss kam dann
was kommen musste, der erneute Ausgleich
für Rot Weiss Ahlen, das Endergebnis,
nachdem Rathgeber kurz vor dem Ende aus
aussichtsreicher Postion verzog. Das
Ende einer unglaublichen Serie. Die
Kickers damit zwar immer noch
ungeschlagen, aber jetzt mit nur noch
einem Pünktchen Vorsprung vor Hansa
Rostock.
Jetzt ist erstmal Länderspielpause, der
OFC bestreitet allerdings am kommenden
Freitag ein Testspiel gegen den MSV
Duisburg in Bad Kreuznach. Das nächste
Pflichtspiel ist am Samstag, dem 11.
September zuhause gegen den VfR Aalen.
Rot-Weiß Ahlen - Kickers
Offenbach 3:3 (1:2)
Ahlen:
Maczkowiak - Busch, Flottmann,
Mimbala, Vrzogic - Book, Alder,
Wölk, Kluft (75.
Ghasemi-Nobakht) - 18 Hille (65.
Tankulic), Knappmann
Offenbach:
Wulnikowski - Telch, Husterer,
Kopilas, Teixeira - Mehic -
Berger, Feldhahn (46.
Rathgeber), Haas, Mesic (72.
Damahou) - Occean
Tore: 0:1
Occean (13.), 1:1 Kluft (27.),
1:2 Occean (37.), 2:2 Book
(47.), 2:3 Mehic (50.), 3:3
Tankulic (84.)
Gelbe Karten:
Book, Wölk - Husterer, Feldhahn,
Telch
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)
Zuschauer:
2.716 |
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7. Spieltag: Kickers Offenbach - VfR Aalen (Samstag,
11.September)
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Der nächste Sieg!
Nach
der Länderspielpause stand heute der
nächste Spieltag an, zu Gast war der
Aufsteiger aus Aalen.
Vor 7600 Zuschauern begann der OFC
gewohnt offensiv, Mehic und Feldhahn
vergaben beste Torchancen. Der für Mesic
in die Startelf ge-rutschte Rathgeber
blieb blass.
Bester Mann auf Aalener Seite war Keeper
Bernhardt, der seine Mannschaft mit
mehreren Glanzparaden im Spiel hielt.
Das gleiche Bild auch zu Beginn der
zweiten Hälfte, Offenbach stürmte, aber
ohne Glück im Abschluss. Das Spiel
verflachte zusehens, Aalen kam nun immer
besser ins Spiel und hatte sogar den
Führungstreffer auf dem Fuss.
Trainer Wolf reagierte, brachte den
langzeitverletzten Marius Laux für den
heute nicht so starken Berger und sollte
wieder mal ein glückliches Händchen mit
dieser Entscheidung haben. Der ebenfalls
eingewechselte Mesic mit Vorlage auf
eben Laux, welcher den Ball etwas
unkonventionell über die Linie schubst.
Wiederanstoß durch die Aalener, die
Kickers pressen sofort und Occean hat
das 2:0 auf dem Fuss, der Aalener Keeper
rettet erneut.
Nun Aalen wieder am Drücker, Offenbach
mehrfach mit gefährlichen Kontern. So
auch in der Nachspielzeit: Occean staubt
mit einem sehenswerten Heber zum 2:0 ab,
sein siebter Saisontreffer.
Schlusspfiff, die Kickers somit
weiterhin Spitzenreiter.
Kickers Offenbach - VfR Aalen
2:0 (0:0)
Offenbach: Wulnikowski
- Telch, Kopilas, Husterer,
Teixeira - Mehic - Rathgeber
(63. Mesic), Steffen Haas (88.
Damahou), Feldhahn, Berger (72.
Laux) - Occean
Aalen:
Bernhardt - Scheuring, Kempe,
Sulu, Bauer - Traut (85.
Soriano), Barg, Kettemann,
Dausch (85. Christian Haas) -
Grüttner, Lechleiter
Tore: 1:0 Laux
(79.), 2:0 Occean (90.+3)
Gelbe Karten:
Kopilas - Kettemann, Sulu,
Dausch
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)
Zuschauer:
7.678
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8.Spieltag: Rot Weiss Erfurt - Kickers Offenbach (Samstag,
18.September)
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Alles hat ein Ende ...
Die
erste Niederlage für die Kickers am
achten Spieltag. Doch damit nicht genug,
die Tabellenführung ist in dieser wieder
einmal engen dritten Liga auch gleich
weg.
Die heimstarken Erfurter erspielten sich
direkt vom Anstoß an mehrere
vielversprechende Torchancen, die
Kickers wirkten überrascht, kamen
überhaupt nicht ins Spiel. Die Kickers
leisteten sich die schlechteste Halbzeit
in dieser Saison. Von Beginn an
dominierten die Erfurter, die wesentlich
leidenschaftlicher agierten als die viel
zu passiven Offenbacher. Das Mittelfeld
war nicht existent, die Abwehrspieler
gerieten permanent unter Druck und nach
vorne ging Null. Kurz vor der Pause die
Führung für die Thüringer via Elfmeter,
Kopilas verursachte, Ex-OFCler
Pfingsten-Reddig verwandelte.
Trainer Wolf reagierte, brachte
Lamprecht und Laux. Und Laux sorgte
wieder wie gegen Aalen für Akzente, traf
direkt nach dem Anpfiff aber nur den
Innenpfosten. Die Kickers jetzt
immerhin im Spiel nach vorne besser, ein
Indiz dafür der nächste Alutreffer, Haas
an den Querbalken. Aber die große
Schwäche war heute die Defensive. Erfurt
im Strafraum, ein Erfurter fädelt erneut
bei Kopilas ein, wieder Elfmeter, wieder
verwandelt Pfingsten-Reddig.
Kurz zuvor löste Wolf die Viererkette
auf, brachte Edeljoker Rathgeber für
Texeira. Feldhahn erzielte in der 84.
Minute noch den Ehrentreffer, riskierte
in Folge dann aber doch zuviel, so dass
Erfurt am Ende noch auf 3:1 erhöhen
konnte.
Fazit: Beide Elfmeter, zumindest der
zweite sehr sehr zweifelhaft. Zu
erwähnen ist noch, dass heute auf
Erfurter Seite eine
Laienschauspielertruppe allerletzer
Kajüte auf dem Platz stand. Nach jedem
vermeintlichen Foul wurde sich auf dem
Boden gewälzt, da wäre jeder Italiener
neidisch gewesen. Aber seis drum, die
Niederlage war so auch in der Höhe
verdient.
Jetzt können die Kickers schon am
kommenden Dienstag beim Spitzenspiel
gegen Hansa Rostock, welche nach dem 1:1
gegen Burghausen an die Tabellenspitze
gelangt sind, befreit aufspielen.
Rot-Weiß Erfurt - Kickers
Offenbach 3:1 (1:0)
Erfurt:
Orlishausen - Malura, Pohl,
Möckel, Hillebrand - Zedi,
Pfingsten-Reddig - Hauswald (87.
Stenzel) Caillas - Reichwein
(85.Lüttmann), Semmer (90
Weidlich)
Offenbach:
Wulnikowski - Telch (46. Laux),
Kopilas, Husterer, Teixeira (70.
Rathgeber) - Mehic - Mesic (46.
Lamprecht), Haas, Feldhahn,
Berger - Occean
Tore: 1:0
Pfingsten-Reddig (41.,
Foulelfmeter), 2:0
Pfingsten-Reddig (76.,
Foulelfmeter), 2:1 Feldhahn
(84.), 3:1 Caillas (90.+1)
Gelbe Karten:
Pohl - Kopilas, Occean, Berger
Schiedsrichter:
Florian Steinberg (Korntal)
Zuschauer:
4.103
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9. Spieltag: Kickers Offenbach - Hansa Rostock (Di,
21.September)
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Zurück in der Erfolgsspur
Drei Tage
nach der ersten Niederlage ging es heute
direkt weiter in der dritten Liga: Der
FC Hansa Rostock ist zum absoluten
Spitzenspiel zu Gast, zweiter gegen
erster, mehr geht nicht. Nur selten
halten solche Spitzenspiele ja das, was
sie versprechen ... heute sollte dies
nicht so sein.
Beide Mannschaften spielten von Beginn
an mit offenem Visier, Torraumszenen
rüben wie drüben, kaum
Spielunterbrechungen, der Schiri pfiff
nur wenn unbedingt möglich. Schon jetzt
war der schwache Auftritt am Samstag in
Erfurt vergessen, die OFC-Mannschaft wie
verwandelt in der Einstellung.
Aber auch in der Aufstellung: Damahou
durfte für Mehic ins Mittelfeld
rutschen, doch noch viel überraschender
war der Einsatz von Kai Hesse. Beide
fügten sich wunderbar ins Spiel ein,
insbesondere Hesse sorgte im Angriff
mehrere Male für Gefahr.
Also wie gesagt ein zügiger Beginn, der
Führungstreffer durch Husterer nach
einer Ecke, eine echte Waffe in dieser
Saison. Danach weiterhin Chancen fast im
Minutentakt, Occean und Hesse vergaben.
Rostock kam immer besser ins Spiel und
glich nach Minuten verdient aus. Nun
Hansa am Drücker, die Führung lag in der
Luft, doch Wulnikowski klärt in höchster
Not. So ging es in einem bis dato
Klassespiel in die Pause.
Anpfiff zweite Hälfte, und schon liegt
der Ball im Netz. Occean mit dem achten
Saisontreffer. Der Berg bebt. Doch fast
direkt im Gegenstoß der erneute
Ausgleich. Was für ein Spiel. Weiter
geht es hin und her. Wolf bringt
Topjoker Rathgeber, Lamprecht kommt auch
noch rein. Die Richtung ist klar, nach
Vorne. Zeitweise wurde nun das Spiel
härter, insbesondere Rostock langte nun
mehrmals böse hin, aber niemals wirklich
unfair. Jeder Treffer sollte nun
spielentscheidend sein. Nur noch wenige
Minuten bis zum Schlusspfiff, eigentlich
hat das Spiel keinen Verlierer verdient.
Solo Denis Berger, er schlenzt ... und
trifft. 3:2 für die Kickers. Wenige
Sekunden noch. Schlusspfiff. Ein
höchstklassiges Spiel ist zu Ende.
Offenbach wieder Tabellenführer.
Ein Spiel über das man noch lange reden
wird. Hat man in der Vergangenheit öfter
gegen die direkte Konkurrenz
geschwächelt, wurden bisher alle
geschlagen. Am Samstag gehts zur TuS
nach Koblenz, auch zu den Spitzenteams
zu zählen.
Die Konkurrenz hängt auf jeden Fall im
Nacken. Braunschweig, Rostock und
Regensburg jeweils mit 19 Punkten hinter
dem OFC (22), Wiesbaden mit 17 Punkten
und einem Spiel weniger direkt hinten
dran.
PS: Mit dem Tipp (siehe
Vorschau) lag ich ja fast zu 100%
richtig. Ergebnis stimmt, Platzverweis
hätten vielleicht manche gegeben, ja und
bei den Zuschauern wurde sich bestimmt
verzählt ;) )
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Kickers Offenbach -
Hansa Rostock 3:2 (1:1)
Kickers Offenbach:
Wulnikowski - Telch,
Kopilas, Husterer, Teixeira
- Damahou (46. Mehic) -
Hesse (58. Rathgeber), Haas,
Feldhahn (64. Lamprecht),
Berger - Occean
Hansa Rostock:
Hahnel - Schyrba, Wiemann,
Gusche, Pelzer - Ziegenbein,
Lartey, Müller (13.
Pannewitz), Jänicke - Schied
(85. Bolivard), Vujanovic
(78. Neitzel)
Tore: 1:0
Husterer (8.), 1:1
Ziegenbein (30.), 2:1 Occean
(47.), 2:2 Lartey (48.), 3:2
Berger (89.)
Gelbe Karten:
- Wiemann, Ziegenbein,
Jänicke, Pannewitz, Lartey
Schiedsrichter:
Dingert (Lebecksmühle)
Zuschauer:
11.425
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